k{"id":2424,"date":"2015-06-16T00:00:04","date_gmt":"2015-06-15T22:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/?p=2424"},"modified":"2024-07-31T11:02:42","modified_gmt":"2024-07-31T09:02:42","slug":"druck-von-der-rolle-was-man-ueber-rollenoffsetdruck-wissen-sollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging-blog.flyeralarm.com\/blog\/de\/druck-von-der-rolle-was-man-ueber-rollenoffsetdruck-wissen-sollte\/","title":{"rendered":"Druck von der Rolle \u2013 was man \u00fcber Rollenoffsetdruck wissen sollte"},"content":{"rendered":"[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify\">Im Offsetdruck unterscheidet man im Wesentlichen zwei Maschinentypen: Bogenoffset- und Rollenoffsetmaschinen. Im Bogenoffsetdruck wird ein bereits in Bogen geschnittenes Papier in den Anleger gestellt und dann Bogen f\u00fcr Bogen in der Maschine bedruckt. Am Ende der Maschine wird der bedruckte Bogen im Ausleger auf einer Palette abgestapelt, auch wieder Bogen f\u00fcr Bogen aufeinander. Danach folgen die weiteren Verarbeitungsschritte. Es wird geschnitten, gefalzt und gebunden \u2013 alles auf separaten Maschinen. Im Rollenoffsetdruck dagegen kommt das Papier von der Rolle. Es wird als Papierbahn durch die gesamte Maschine gef\u00fchrt und meist am Ende des Druckprozesses gefalzt und geschnitten. Nach dem Druckprozess wird die Farbe auf der Papierbahn im sogenannten \u201eHeatsetdruck\u201c noch getrocknet.<\/p>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify\">Per Hei\u00dfluft, damit ein trockenes Druckprodukt aus der Maschine kommt. Rollenoffsetmaschinen sind in den letzten Jahrzehnten immer gr\u00f6\u00dfer geworden. Zu Beginn des Einsatzes dieser Technologie \u2013 ca. 1960 kamen die ersten Maschinen aus den USA nach Europa \u2013 gab es Maschinen, die 8-, 16- oder 32-Seiten bedruckten. Die genannte Seitenzahl beschreibt die Anzahl an DIN-A4-Seiten, die sich auf dem Falzbogen befinden, der aus der Maschine kommt. Seit den achtziger Jahren nimmt diese Seitenzahl st\u00e4ndig zu. Aktuell produzieren die gr\u00f6\u00dften \u201eJumbos\u201c im Rollenoffset bis zu 96 Seiten pro Umdrehung. Die Papierbahn ist dann maximal 286 cm breit. Pro Stunde spuckt so ein Riese bis zu 4,3 Millionen DIN-A4-Seiten aus. Wer hundert Visitenkarten zu drucken hat, ist also mit einer solchen Maschine schlecht bedient.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2>Ideal f\u00fcr Auflagen ab 20.000 Exemplaren<\/h2>\n[\/vc_column_text][divider line_type=&#8220;No Line&#8220; custom_height=&#8220;10&#8243;][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify\">Die St\u00e4rke des Rollenoffsetdruckes liegt ganz klar in den hohen Auflagenzahlen. Moderne Maschinen mit elektronischer Farbsteuerung k\u00f6nnen ab Auflagen von ca. 20.000 bis 25.000 St\u00fcck schon wirtschaftlich sein. Die ganz gro\u00dfen Anlagen haben in vielen Bereich schon den Tiefdruck verdr\u00e4ngt, der fr\u00fcher das Abonnement f\u00fcr die Millionenauflagen hatte. Der Vorteil des Rollenoffsetdruckes liegt zum einen in der hohen Druckgeschwindigkeit von bis zu 80.000 Falzbogen pro Stunde. Zum anderen sind in einer Anlage mehrere Fertigungsschritte zusammengefasst. Die Druckmaschine druckt, schneidet und falzt den Bogen. Bei kleineren Seitenumf\u00e4ngen kann zudem geheftet und geklebt werden, sodass ein fertiges Druckprodukt die Maschine verl\u00e4sst \u2013 in unglaublich kurzer Zeit. F\u00fcr Auflagen unter 20.000 St\u00fcck wird der Rollenoffsetdruck in der Regel nicht eingesetzt. F\u00fcr Auflagen von 100 bis 20.000 Exemplaren eignet sich der Bogenoffsetdruck besonders gut. F\u00fcr ganz kleine Auflagen bis 100 St\u00fcck bietet sich der Digitaldruck an.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2>Nur f\u00fcr Papierst\u00e4rken bis maximal 135 g pro Quadratmeter geeignet<\/h2>\n[\/vc_column_text][divider line_type=&#8220;No Line&#8220; custom_height=&#8220;10&#8243;][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify\">Der Bogenoffsetdruck kann viele Papiersorten unterschiedlichster St\u00e4rken in Top-Qualit\u00e4t bedrucken. Das Rollenoffsetverfahren hingegen hat gerade bei den Papierst\u00e4rken seine Grenzen. W\u00e4hrend im Bogenoffset Grammaturen von 60 bis 500 g pro Quadratmeter problemlos auf einer Maschine verarbeitet werden k\u00f6nnen, ist bei den meisten Rollenoffsetmaschinen bei ca. 110 bis 135 g pro Quadratmeter schon Schluss. Dickere Papierst\u00e4rken lassen sich kaum noch falzen, es kommt zu Quetschfalten und unsauberen Falzkanten. Beansprucht wird die Papierbahn zudem durch die Heatset-Trocknung. Dabei wird die Bahn mit bis zu 55 Stundenkilometern durch einen bis zu 400 Grad hei\u00dfen Ofen gejagt, damit sich die \u00d6le in der Druckfarbe verfl\u00fcchtigen. Danach muss die Bahn wieder heruntergek\u00fchlt und wiederbefeuchtet werden, damit das Papier die richtige Feuchtigkeit f\u00fcr die nachfolgenden Verarbeitungsschritte hat. Dies kann man bei bestimmten Papieren auch an der leichten Welligkeit erkennen, die sich auch im fertigen Druckprodukt noch zeigen kann. Diese Papiertrocknung ist es auch, die dem Rollenoffsetdruck zu schaffen macht. Der Energieaufwand f\u00fcr die Bahntrocknung und deren R\u00fcckk\u00fchlung ist immens hoch. Zudem m\u00fcssen die fl\u00fcchtigen \u00d6le aus der Druckfarbe verbrannt bzw. deren R\u00fcckst\u00e4nde gefiltert werden. Mit steigenden Energiekosten und strengeren Umweltauflagen wird der Aufwand f\u00fcr die Trocknung immer h\u00f6her. Hier gibt es erste Ans\u00e4tze, den Strom f\u00fcr die Rollenoffsetanlage per Gasturbine zu erzeugen und mit deren hei\u00dfen Abluft die Papierbahn zu trocknen, um so die eingesetzte Energie m\u00f6glichst effizient zu nutzen.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2>Perfekt f\u00fcr Zeitschriften, Kataloge und Werbebeilagen<\/h2>\n[\/vc_column_text][divider line_type=&#8220;No Line&#8220; custom_height=&#8220;10&#8243;][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify\">Der Schwerpunkt der klassischen Rollenoffsetproduktion liegt in der Produktion von Zeitschriften, Katalogen und Werbebeilagen. Das Druckverfahren bietet sich f\u00fcr Produkte an, von denen zwischen 20.000 und 5.000.000 St\u00fcck ben\u00f6tigt werden. Ideal ist der Rollenoffset beispielsweise auch f\u00fcr Magazine bis zu 64 Seiten Umfang, wenn diese sofort in der Anlage fertig gefalzt und geheftet werden k\u00f6nnen. Dann ist eine Auflage von 50.000 Beilagen nach einer Stunde fix und fertig produziert. Sie kommt schon in Paketen geb\u00fcndelt und verpackt aus der Maschine! Der Rollenoffsetdruck konnte sich in den letzten Jahren deutliche Marktanteile aus dem Tiefdruck holen. Zum einen sinken die Auflagen, die Maschinen sind erheblich leistungsf\u00e4higer geworden und die Kosten f\u00fcr Druckplatten, die sogenannte Druckform, sind deutlich g\u00fcnstiger als im Tiefdruck. Dennoch ist der Konkurrenzdruck sehr gro\u00df. Maschinen mit immer gr\u00f6\u00dferen Stundenleistungen buhlen um die passenden Auftr\u00e4ge in einem nur gering wachsenden Markt. So haben sich die meisten Rollenoffsetbetriebe spezialisiert. Der eine druckt haupts\u00e4chlich Werbebeilagen, die fix und fertig aus der Maschine kommen. Der andere hat sich auf die Produktion von Hochglanzmagazinen spezialisiert und sich dort auf gefragte Magazinformate eingeschossen. Mehr als im Bogenoffset kommt es im Rollenoffsetdruck darauf an, die passende Maschine zum passenden Produkt zu haben \u2013 oder das zur Maschine passende Produkt zu finden. Nur dann kann wirtschaftlich produziert werden, nur dann gelingt es, sich im Markt zu behaupten.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify\">Sie m\u00f6chten wissen, warum wir hier im Blog eigentlich \u00fcber den Rollenoffsetdruck berichten? Ganz einfach. Seit Kurzem gibt es bei FLYERALARM auch Magazine und Zeitschriften, die von der Rolle kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><a class=\"nectar-button n-sc-button medium accent-color regular-button\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.flyeralarm.com\/de\/content\/index\/open\/id\/21842\/rollenoffset.html\" data-color-override=\"false\" data-hover-color-override=\"false\" data-hover-text-color-override=\"#fff\"><span>Zum Rollenoffset<\/span><\/a>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Im Offsetdruck unterscheidet man im Wesentlichen zwei Maschinentypen: Bogenoffset- und Rollenoffsetmaschinen. Im Bogenoffsetdruck wird ein bereits in Bogen geschnittenes Papier in den Anleger gestellt und dann Bogen f\u00fcr Bogen in der Maschine bedruckt. 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